Gérard Rocherieux

Gérard Rocherieux stammte aus einfachen Verhältnissen, in denen Bücher keinen Platz hatten. Er träumte von der Bildenden Kunst, während seine Eltern ihn sich eher als Gendarm oder Postbeamten vorstellten. Der junge Mann aus Burgund lernte schließlich technisches Zeichnen. Aber es waren die drei kleinen Stunden Kunstzeichnen, die jede Woche unterrichtet wurden, die in ihm eine Resonanz fanden. 1973 beginnt er einsam und fleißig zu malen, zunächst inspiriert von Le Corbusier, bevor er zur Abstraktion im Stil von Nicolas de Staël übergeht.

In den 90er Jahren führt ihn seine künstlerische Reflexion zur Ausarbeitung einer Grafik, die das menschliche Leben zusammenfasst und aus der er neun Hauptthemen ableitet, die von nun an die Grundlage seiner Inspiration bilden: die Erwartung, die Käfige, die Wahl, der Doppelgänger, die Helden, die Welt, die Passage, der Blick, das Leben. Im Atelier des Schlosses von Charleval entwickelt er 2020 eine Reihe großformatiger Werke, die auf runden Trägern aus recyceltem Papier entstehen. Wie diese Mona Lisa oder diese sehr helle Pflanzensonne.

Season of heaven

17 juillet

Vernissage

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Château Charleval accueille l’exposition « Seasons of heaven », qui réunit les deux artistes, Aurélia Rocher et Joanna Cutri. Céramiques et toiles contemporaines se répondent et questionnent notre lien à la Mémoire et la Nature.